Star Wars: Die Zukunft des Franchises

 

Hallo und Herzlich Willkommen auf dem Lootchest Blog! Schön, dass ihr wieder am Start seid!

Heute möchte ich mich einem Thema widmen, von dem ihr sicherlich noch öfter in meinen Beiträgen lesen werdet: „Star Wars“!
Vorab könnt ihr bestimmt schon ahnen, dass ich ein riesiger Fan bin. Und ja, man kann auch Fan sein, wenn man mit den Prequels aufgewachsen ist und diese tatsächlich gut fand. Abgesehen von… Jar Jar Bings, aaaaaah! Aber gut, kommen wir zum eigentlichen Thema und zwar: die Zukunft des Franchises.

Sicherlich ist jedem bekannt, dass es nichts Größeres als „Star Wars“ gibt. Kein anderes Universum, kein anderes Projekt hat so viel Merchandise, Bücher, Filme, Comics, Kleidung und eben alles, was man sich vorstellen kann und auch alles, was man sich nicht vorstellen kann. Ich erinnere mich da zum Beispiel an einen Jar Jar Lollipop, bei dem man seine Zunge lutschen konnte. Ganz ehrlich: What the fuck?

Mittlerweile ist bestimmt auch jedem geläufig, dass Disney seit 2012 die Rechte an „Star Wars“ ,von George Lucas, für geschlagene vier Milliarden Dollar erworben hat. Der gute George hat also auf seiner Skywalker Farm einen angenehmen Ruhestand. Hat er sich aber auch verdient, denn er hat in seinem Leben ganze Arbeit geleistet.

 

Mit der Übernahme Disneys schlugen zwei Tenöre an: Einmal die Befürchtungen, dass „Star Wars“ ausgeschlachtet und zu sehr zu einer „Disney Prinzessin“ geformt wird. Andererseits (und zu dieser Gruppe zähle ich) die Freude, dass endlich wieder neue Filme, ja, sogar neue Serien (und diesmal nicht nur animierte) folgen. Und ja, es ging zügig weiter. Nach 2012 konnten wir bereits zwei der drei Fortsetzungen der Saga bestaunen (Episode VII: The Force Awakens und Eipsode VIII: The Last Jedi) sowie eine „Star Wars“ Story (Rogue One: A Star Wars Story). Und auch dieses Jahr folgen im Mai „Solo: A Star Wars Story“ und im Dezember „Star Wars: Episode IX“ (noch kein Titel gesetzt).
Und auch darüber hinaus, ist bereits bekannt, dass eine neue Trilogie, abseits von der bekannten Saga, folgen wird und zwar aus der Feder der „Game Of Thrones“ Schreiberlinge David Benioff und D.B. Weiss. Mit Spannung erwarten wir außerdem mindestens eine Serie gegen Ende 2019, denn Disneys eigener Streamingdienst geht dann an den Start. Dazwischen könnten uns noch weitere Stories aus dem bereits bekannten Universum erwarten. Die Gerüchteküche brodelt nach wie vor. Hier fallen besonders die Namen „Obi Wan Kenobi“ und „Boba Fett“.

Es folgt also eine wahre Lawine an Neuem aus dem „Star Wars“ Universum. Wir dürften über Jahre mit Filmen und Serien versorgt werden. Und jetzt kommen wir zu meiner Meinung zu dem Ganzen. Ausschlachtung? Nein! Ich kann es nicht mehr hören. Das Geheule, die Beleidigungen, das Herumzicken und die Beteuerungen „Das war‘s für mich mit Star Wars!“, vor allen im Bereich Social Media, gehen mir auf den Sack! Denn klar, nur die „echten Fans“, die bereits die Prequels am liebsten aufs Schafott geführt hätten, haben neuen Stoff zum Aufregen.

 

 

Ganz ehrlich, wie lange habe ich/ haben wir auf neuen Stoff zu „Star Wars“ gewartet?
Klar, „The Clone Wars“ und auch „Rebels“ sind fantastische Serien, aber man möchte doch mal wieder neue, bombastische Filme sehen. Mit echten Schauspielern, keine Animation. Seit 2005 kam nichts in der Richtung. Zehn Jahre vergingen bis 2015 endlich „Episode VII: The Force Awakens“ auf die große Leinwand kam. Und was habe ich mich gefreut! Meiner Meinung nach war der Verkauf an Disney ein Segen. Wer weiß, wie lange wir sonst hätten warten müssen, bis endlich etwas geschehen würde. Und klar, Disney liegt einiges daran, ihre teuer erworbenen Rechte auch zu nutzen. Pro Jahr zwei Filme sind für mich nicht zu viel.

 

Übersättigung? Vielleicht bin ich zu sehr Fan, aber für mich kann es keine Übersättigung bei „Star Wars“ geben. Denn George Lucas schuf ein derart großes Universum, eine derart gigantische Bandbreite an Möglichkeiten, dass die Diversität an Geschichten schier endlos ist. Man muss es nur richtig anstellen. Und ich denke, dass Disney das bisher gut gemacht hat. Vor allem mit „Rogue One“ hat man sich etwas getraut, etwas Düsteres und Episches geschaffen, dass ein mögliches, anderes Gesicht zeigt. Der Zuschauer profitiert von der Qualität, für die Disney nach wie vor steht, davon bin ich überzeugt.  Und ich denke auch in Zukunft können wir uns über Filme und vor allem Serien aus dem Hause „Star Wars“ freuen. Man muss nicht alles verteufeln, genauso wenig wie man alles schauen muss. Jeder sollte denen, die sich gern in eine andere Welt entführen lassen, die Freude daran gönnen und sich auch selbst vorurteilslos herantrauen, ohne gleich aus falscher Nostalgie und aus purem Verlangen zu bashen, alles nieder zu reden.

Ich bin super gespannt, wie es in Zukunft mit dem galaktischsten aller Universen weitergeht und freue mich auf jede einzelne Sekunde. Macht’s gut und bis demnächst!

Patrick

Patrick

Forever a Canuck, Half Canadian, SCP Fan, Ostwestfale, Hobbyautor, Nerd, Serienjunkie, Kinogeher, Bücherwurm WWE Fan, Gamer, Traveler, #lafamilia!

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2 Antworten

  1. Patrick Patrick sagt:

    Die Prequels haben einige Schwächen, da hätte sich mehr draus machen lassen können, da stimme ich auch zu. Vor allem Episode I und II. Nichtsdestotrotz kommt denke ich hinzu, dass die Prequels vor allem für die jüngere Generation der Einstieg zum Star Wars Universum waren.
    “Rogue One” hast du absolut Recht, ich hoffe es kommt noch mehr “Düsternis” auf uns zu. Vor allem zu den “Clone Wars” würde ich mir mal einen Film oder eine Serie wünschen, die die Sicht der Klone darstellt. Ein mega spannendes Thema!

    Und vielen Dank, freut mich das es dir gefällt 🙂

  2. Ich bin zwar kein großer Fan der Prequels, aber in allem anderen gebe ich dir vollkommen Recht!

    Die Filme bisher fand ich richtig gut, vor allem Rogue One hat mich positiv überrascht.
    Sehr guter Artikel, weiter so 🙂

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