Patricks Top 5 – Filme

Hallo und Herzlich Willkommen zur eurer wöchentlichen Ladung zum Thema „Filme und Serien“! Wir hatten vor zwei Wochen schon meine Top Fünf Auswahl zum Thema Serien, da wird es nun Zeit sich auch den Filmen zu widmen. Also let’s go!

 

 

Platz 5: Der Soldat James Ryan

 

 

Ein absoluter „All Time Klassiker“, der bis heute unerreicht ist, wenn es um das heikle Thema Krieg geht. Mittlerweile gibt es viele Filme, die sich dem zweiten Weltkrieg widmen („Dunkirk“ ist wohl das aktuellste Beispiel), aber auch modernere Konflikte wie zum Beispiel den „Irak Krieg“ in den Mittelpunkt rücken („Lone Survivor”, „American Sniper“).
Trotz des amerikanischen Patriotismus, der die Rollen glasklar (und teils zurecht) verteilt, sticht „Der Soldat James Ryan“ heraus. Nicht umsonst räumte der Film zahlreiche Oscars ab.
Kurz zusammengefasst geht es in dem Film um die Rettungsaktion eines Soldaten, der hinter den deutschen Linien agiert.
Das wohl erschreckendste ist die Verfilmung des Sturmes auf die Normandie. Die lang andauernde Szene fasst die Schrecken des zweiten Weltkriegs auf derart furchtbare Art und Weise zusammen, dass einem regelrecht schlecht wird.
Filmtechnisch ist das Ganze ein absolutes Meisterwerk. Tom Hanks und Matt Damon spielen überragend. Trotz einiger, weniger Logiklücken wirkt der Film sehr real und lässt einem ein ums andere Mal einen kalten Schauer über den Rücken laufen.

 

Platz 4: The Wolf Of Wall Street

 

 

Bevor ich zu dem Film direkt etwas schreibe, muss ich mich erst einmal empören: Warum zur Hölle hat Di Caprio für diese göttliche Performance keinen verdammten Oscar bekommen?! Für mich eine der besten Leistungen, die ich auf der Leinwand je gesehen habe.
In „The Wolf Of Wallstreet“ geht es um den Weg eines Mannes, der an der großen New Yorker Börse in den 1980er Jahren seinen Weg gehen möchte, um das große Geld zu machen.

Zunächst erleidet er harte Rückschläge, durch den großen Börsencrash, sodass er ohne Geld und Perspektive dasteht.
Allerdings besitzt Jordan Belfort (gespielt von Leonardo Di Caprio) ein überaus großes Verkaufstalent und sein Schicksal wendet sich schnell. Neben Belfort nimmt Donnie Azoff (gespielt von Jonah Hill, der hiermit übrigens einen Sprung vom „albernen Dicken“, zu einem seriösen und gigantischen Schauspieler schafft) eine der weiteren Hauptrollen ein.

Der Film zeigt die Perversionen beim Spiel an der Börse um das große Geld. Drogen, Sex, Betrug, Verrat, wir erleben Aufstieg und Fall eines Mannes, die auf wahren Ereignissen beruhen. Von vorne bis hinten spannend, erschreckend ehrlich, interessant und besetzt mit fantastischen Schauspielern.

 

Platz 3: Der Marsianer – Rettet Mark Watney

 

 

Auf Platz drei findet sich ein besonderes Weltraumabenteuer wieder. Bereits das Buch zu dem Film war wirklich gut, auch wenn es sehr fachspezifisch, aber dafür umso realistischer wirkte und weitere Autoren dazu veranlasste einen Blick darauf zu werfen, wie weit wir tatsächlich beim Thema Marsreise stehen.
Ich bezeichne den Film gerne als „Cast Away“ auf dem Mars. Es geht um eine der ersten Marsmissionen, die eine menschliche Crew bestreitet. Allerdings läuft einiges schief und die Mission muss abgebrochen und evakuiert werden. Dabei bleibt ein Astronaut zurück. Er wird als tot befunden. Aber natürlich überlebt er, ohne dass jemand von ihm weiß.
Mark Watney, gespielt von Matt Damon (der wieder einmal eine Glanzleistung auf die Leinwand zaubert), ist Botaniker und muss versuchen Hilfe zu rufen und durchzuhalten, um überhaupt eine Chance auf Überleben zu haben.
Ein spannender Thriller, der nicht nur den Stand unserer Raumfahrt präsentiert, sondern auch internationale Zusammenarbeit in den Mittelpunkt rückt. Durchzogen von Erfolgen und Niederlagen beobachten wir den Astronauten auf seinem Weg, aber auch was mit seiner Crew und am Boden geschieht. Dabei schließt man als Zuschauer Mark Watney ins Herz, der gerade durch seinen schrägen Humor dem Film die Note verleiht, die „Der Marsianer“ zu einem der coolsten Weltraumabenteuer macht, die je gefilmt wurden.

 

Platz 2: Rogue One – A Star Wars Story

 

 

Eigentlich würde ich am liebsten jeden Star Wars Film auf den zweiten Platz setzen, aber als Favorit aller Geschichten aus der weit entfernten Galaxis sticht „Rogue One“ noch eine winzige Spitze heraus. Warum? Weil er so schön düster und spannend ist.

„Rogue One“ wirft einen Blick zwischen Episode drei und vier und handelt von der Beschaffung der Pläne des Todessterns, ohne die die Rebellen wahrscheinlich nie erfolgreich gewesen wären.
Allein die Effekte, aber auch die Nostalgie und die Verbindung zur Original Trilogie lassen jedem Star Wars Fan eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Wir treffen zahlreiche altbekannte Charaktere wieder, aber erleben auch neue Helden.
In keinem der bisherigen Star Wars Filme erlebten wir eine derart spannende Handlung, bei der nicht unbedingt absehbar war, wie es ausgehen würde. Hinzu kommt eine düstere, brutalere Umgebung, die den eisernen Griff des Imperiums wunderbar widerspiegelt und absolut realistisch ist. Als großer Fan des Star Wars Universums habe ich darauf hin gefiebert, dass man sich (ähnlich wie Marvel es plant) an eine „erwachsenen“ Thematik herantraut, die zeigt, dass George Lucas Universum nicht nur aus schön anzuschauenden Lichtschwertkämpfen besteht. Rogue One ist dies absolut gelungen.

 

Platz 1: Die Herr Der Ringe Trilogie

 

 

Hier muss ich nun doch etwas mit meinem Vorhaben brechen und drei Filme auf einen Platz heben. Da aber „Der Herr Der Ringe“ eigentlich ein großes Buch ist, denke ich, dass die Ausnahme gestattet ist.
Denn es gibt einfach nichts epischeres als diese Filme. Punkt. Mehr braucht man eigentlich gar nicht schreiben. Jeder der auch nur einen Hauch Sympathie für Fantasy empfindet und dem Thema nicht gänzlich abgeneigt ist, muss zugeben, dass „Der Herr Der Ringe“ bis heute das Non Plus Ultra darstellt.
Zur Handlung brauche ich, denke ich, keine großen Worte verlieren. Jeder sollte diese Filme kennen und wenn nicht, dann sofort nachholen!

 

Das waren meine Top 5 Filme, auch wenn ich am liebsten eine Top 20 daraus gemacht hätte. Ich weiß nicht wie viele großartige Filme ich in meinem Leben schon gesehen habe, aber es gibt reichlich Stoff. Vielleicht wird es mal Zeit für meine „Flop 5“? Na klar! Schaut nächste Woche wieder vorbei und lasst mich in den Kommentaren gerne wissen, was eure Lieblingsfilme sind. Bis dahin macht’s gut!

Patrick

Patrick

Forever a Canuck, Half Canadian, SCP Fan, Ostwestfale, Hobbyautor, Nerd, Serienjunkie, Kinogeher, Bücherwurm WWE Fan, Gamer, Traveler, #lafamilia!

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