Oculus Rift teurer als erwartet

Die Oculus Rift kommt im schicken Koffer
Kein billiger Karton, sondern ein schöner Koffer

Vor zwei Tagen berichteten wir über Wizard Online, das erste VR-MMORPG, welches unter anderem auch mit der Oculus Rift spielbar sein wird.

Der Preis der Oculus Rift wurde bisher nur spekuliert und Oculus selbst hielt sich bis auf wenige wage Aussagen auch ziemlich bedeckt, was den Preis anging. Seit gestern kann man die Oculus Rift nun offiziell vorbestellen und sehr viele Gamer wurden stark enttäuscht.

Hoffte man noch bis vor kurzem darauf, die Oculus würde weniger als $450 kosten, traf jeden der Schlag, der auf den Vorbestell-Knopf drückte und folgende Preis sah: $599!

Doch es kommt noch krasser für jeden der nicht in den USA lebt. In Deutschland zum Beispiel verlangt Oculus gleich mal €699! Plus Lieferkosten müssen deutsche Gamer für das VR-Erlebnis €741 bezahlen.

Oculus Rift Warenkorb 699euro

zu den 699 Euro kommen noch Versandkosten

Verbesserte Technik soll Preis rechtfertigen

Der Preis scheint hoch, doch Oculus hat eine plausible Erklärung dafür. So wurden gegenüber der Entwicklerversion, welche übrigens für $350 zu haben war, die Displays verbessert und laufen jetzt mit einer Auflösung von 1080×1200 pro Auge bei einer Bildwiederholungsrate von 90 Hz.

Zusätzlich zur technischen Verbesserung, soll der Lieferumfang den Preis rechtfertigen. So befindet sich neben dem HMD (Head Mounted Device) mit eingebauten Kopfhörern und Mikrofon und dem Bewegungssensor ein XBox Controller und eine Fernbedienung, die es erleichtern soll Videos zu schauen oder im Oculus Shop zu navigieren. Alles schön verpackt in einem Koffer:

Ob einem das als Begründung für den doch sehr stolzen Preis ausreicht, muss jeder selbst entscheiden.

Highend PC als Voraussetzung für die Oculus Rift

Der stolze Preis von 741 Euro wäre verkraftbar, wenn man nicht zusätzlich noch einen Leistungsstarken PC benötigen würde, ohne diesen die Oculus Rift völlig nutzlos wäre!

Hier die offiziellen Angaben von Oculus, um das gesamte Rift Erlebnis überhaupt genießen zu können:

  • Grafikkarte: NVIDIA GTX 970 / AMD R9 290 vergleichbar oder besser
  • Prozessor: Intel i5-4590, vergleichbar oder besser
  • Arbeitsspeicher: mindestens 8GB RAM
  • Ausgang: HDMI 1.3 Video Ausgang
  • Eingang: 3x USB 3.0 plus 1x USB 2.0
  • Betriebssystem: Windows 7 SP1 64 bit oder neuer

Wer aber auf Nummer sicher gehen will, der lädt sich am besten das Kompatibilitätstest Tool von Oculus runter. Damit lässt sich sehr einfach testen, ob der eigene PC überhaupt über die benötigte Power verfügt.

Holt ihr euch die Oculus Rift trotzdem oder ist sie für euch gestorben?

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2 Antworten

  1. Für mich ist Oculus durch diesen Preis eindeutig gestorben. Das Große Motto war ja VR Günstig für Jeden zu entwickeln und bereitzustellen aber bei einem Preis der Selbst die Neuen Konsolen und auch Mittelklasse Pcs weit übersteigt ist das eindeutig danebengegangen.

  2. Muss leider auch zugeben, das sie für mich gestorben ist und ich jetzt auf die, hoffentlich günstigere HTC Vive Pre warte.
    Es handelt sich ja nur um ein Tool für den PC und ist eigenständig nicht benutzbar und dann so ein Preis. Dafür bekomme ich 2 Konsolen.

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