Bücher als Filme und Serien

 

 

Hallo und Herzlich Willkommen zu einem neuen Beitrag hier auf dem Lootchest Blog!
Ist das Wochenende bei euch auch so verregnet und grau wie bei mir? Nun, ich finde das ehrlich gesagt nie besonders schlimm. Es gibt doch nichts Gemütlicheres als die Tropfen an der Scheibe entlang fließen zu sehen und dabei ein Buch zu lesen oder vielleicht einen Film oder eine Serie zu schauen.

Dabei fällt mir ein… Wie steht’s eigentlich mit guten, verfilmten Büchern und Serien? Ich finde, dass das Ganze ein sehr schwieriges Thema ist. Vor allem für Leute (zu denen ich mich auch zähle) die sehr lesebegeistert sind und alles gerne ihren eigenen Gedanken überlassen.
Und ich muss auch tatsächlich zugeben, dass negative Erfahrungen mit Buchverfilmungen sehr viel eher im Kopf bleiben, als tatsächlich gelungene.
Mein erster Gedanke landet nämlich jedes Mal bei der Verfilmung des Fantasy Phänomens „Eragon“. Der ein oder andere wird die Bücher sicherlich kennen. Durch sie wurde der sehr junge Autor Christopher Paolini  berühmt und lebte den Traum, den viele junge Schreiberlinge selbst hegen: Ein Buch mit gerade einmal Anfang 20 veröffentlichen. Und das auch noch erfolgreich!

 

Es wunderte also nicht, dass relativ früh ein Film in den Startlöchern stand. Er trug den Titel: „Eragon –  Das Vermächtnis der Drachenreiter“. Meine Erwartungen waren 2006 extrem hoch. Ich war gerade einmal elf Jahre alt und bereits die Eragon Bücher gehörten zu der ersten Fantasy, die ich verschlungen hatte.
Ich glaube meine Enttäuschung nach einem Kinofilm war bis heute nie wieder so groß wie damals. Von vorne bis hinten war der Film eine Katastrophe, wich extrem von der Buch Story ab und sah richtig „trashig“ aus. Logiklücken und schlechte Schauspieler machten den Film zu purem Graus, obwohl so viel Potential gegeben war.

Aber schauen wir uns die Kehrseite an. Jeder Film- und Buchliebhaber muss zugeben, dass die „Herr der Ringe“ Trilogie ein bis heute unerreichtes Epos, sowohl literarisch, als auch auf der Leinwand, ist. Und gerade hier beim Tippen schießen mir Dutzende weitere, absolut gelungene Titel durch den Kopf.
Denn wir dürfen nicht vergessen, dass von „Star Wars“, über „Harry Potter“, bis zu „Der Große Gatsby“, alles auf Büchern beruht. Vor allem die ersten beiden Titel ziehen bis heute großartige Filme nach sich und können auch über die schriftlichen Werke hinaus absolut überzeugen.

Und wenn ich schon dabei bin… Eine der meiner Meinung nach erfolgreichsten Verfilmungen einer Novelle in den letzten Jahren war: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“. Dabei geht es um eine der ersten bemannten Marsmissionen der Menschheit. Allerdings muss diese Mission wegen eines Notfalls abgebrochen werden. Mark Watney bleibt als einziger zurück. Quasi „Cast Away“ auf dem Mars. Wer ihn noch nicht kennt, dem empfehle ich dringend mal reinzuschauen. Es lohnt sich!

Ein häufiges Argument der Kritiker, wenn es um Buchverfilmungen geht, ist das „zerstören“ der eigenen Fantasie. Die Angst, dass Charaktere ganz anders umgesetzt werden, als in der eigenen Vorstellung. Meiner Meinung nach ist das ein äußerst schwaches Argument. So schnell lässt sich die eigene Fantasy doch wohl nicht überdecken oder?

 

Fazit

Ich denke, man sollte auch als Buchliebhaber jeder Verfilmung eine Chance geben. Ich bin davon überzeugt, dass man in den seltensten Fällen enttäuscht wird und selbst wenn bleibt einem immer noch die eigene Vorstellungskraft und eben das Buch.

Wart ihr schon einmal richtig enttäuscht von einer Buchverfilmung? Oder total begeistert? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Bis dahin macht’s gut und man liest sich!

 

Patrick

Patrick

Forever a Canuck, Half Canadian, SCP Fan, Ostwestfale, Hobbyautor, Nerd, Serienjunkie, Kinogeher, Bücherwurm WWE Fan, Gamer, Traveler, #lafamilia!

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